Supersport-Klappfahrrad (Neckermann-Rad)

In den Jahren 1960 bis 1967 verkaufte die Versandfirma Neckermann Fahrräder, die sie bei den Geierwerken in Lengerich fertigen ließ. Die Geier-Werke stellten 1967 den Betrieb ein und somit war dann auch die Zeit des sogenannten „Neckermann“ - Fahrrades vorbei. Auch wenn ein „Neckermann-Klapprad“ auf den ersten Blick nicht anders aussieht wie eines von jeder anderen Firma aus der Zeit, ist es jedoch wegen seiner besonderen Bauweise erwähnenswert.

 

Es wurde mit einer TORPEDO-Freilaufnabe für 199 DM und mit einer 3-Gang-Nabe für 235 DM angeboten. 1963 führte man eine Modellpflege durch, und bot es nun als Supersport-Faltfahrrad in den Farben rot, grün oder blau in Metall Effekt an. 

Mit dem Gewicht des Klapp(Falt-)fahrrades hatte man allerdings ein Problem, auch noch nach der Modellpflege, es war zu schwer.  Das muss Herr Neckermann selbst wohl auch festgestellt haben. Bei einer Werbeaufnahme demonstrierte Herr Neckermann wie einfach und wie „leicht“ es ist, ein „Neckermann-Supersport-Faltfahrrad“ in den Kofferraum zu wuchten. Es wog immerhin 17 Kg. Hätte man hat mich gefragt, hätte ich empfohlen, aus dem Supersport-Faltfahrrad ein „Supersport-Steckfahrrad“ zu machen.

 

Ins „Auge“ fällt besonders der Scheinwerfer. Er ist fest am Rahmen montiert und die Verstellmöglichkeit des Lenkers.

 

(Mein Wissen zu dem Rad habe ich erlesen auf der Internetseite (www.vintage-bicyles.de )